SVP-Ortsparteien im Thal-Gäu

Wo bleibt die Stellungnahme der Gemeinde und Bürgergemeinde Laupersdorf?

Am letzten Montag fand in Laupersdorf endlich die Orientierungsveranstaltung für das Asylzentrum Hellköpfli statt. Die Variante Hellköpfli ist finanziell sowie ökologisch eine absolut unsinnige Variante. Es war ziemlich rasch zu erkennen, dass für RR Peter Gomm sonnenklar ist, dass ab dem 1. April abgewiesene sowie im Dublin-Verfahren steckende Asylbewerber auf dem Hellköpfli untergebracht werden. Das Zünglein an der Waage kann nun die Bürgergemeinde Laupersdorf sein. Dann nämlich, wenn sie die Strasse, die zum Hellköpfli hinaufführt, nicht freigibt. Bei der Fragerunde musste ich zu meinem Erstaunen feststellen, dass sich ausser Beat Künzli, Gemeinderat der SVP und Präsident des Komitees „besorgte ThalerInnen“ niemand von den Behörden der Gemeinde Laupersdorf, die ja bekanntlich am meisten betroffen ist, zu Wort meldete. Wo waren die Stimmen der Gemeinde- und Bürgergemeinderäten der anderen politischen Laupersdörfer Parteien? In so einer wichtigen Sache müsste doch eine Stellungnahme der Gemeinde- und Bürgergemeinde zu erwarten sein! Einerseits ist das Hellköpfli vor allem eine Angelegenheit der Gemeinde Laupersdorf anderseits ist die Asylpolitik überregional und betrifft uns alle. In diesem Sinne empfehle ich den EinwohnerInnen und BürgerInnen von Laupersdorf: Verlangt von eurer Gemeinde und Bürgergemeinde eine Stellungnahme und fordert umgehend eine ausserordentliche Bürgergemeindeversammlung, damit ihr eure Chance, das Asylzentrum Hellköpfli zu verhindern, noch packen könnt. Ich wünsche dem Komitee „Besorgte ThalerInnen“ viel Kraft zum Weiterkämpfen.

Josef Fluri
Mümliswil, Gemeinderat SVP