SVP-Ortsparteien im Thal-Gäu

11.01.2011

Schutz vor Waffengewalt

klick > waffeninitiative-nein.ch

Salamitaktik zur Abschaffung der Armee

Jeder Mensch, der durch eine Schusswaffe eines Verwirrten – gleich welcher Art – zu Schaden kommt, ist einer zu viel. In diesem Punkt sind sich Gegner und Befürworter der Initiative einig. Daran sind aber nicht die Schusswaffen, sondern die aufgestauten oder ungelösten Probleme von den hinter den Waffen stehenden Menschen schuld.

Von der Initiative nicht betroffen seien verantwortungsbewusste Schützen, Jäger und Sammler. Diese Behauptung ist reine Abstimmungstaktik der Initianten! Durch das faktische Verbot des privaten Schiessens mit der Armeewaffe (85% der Schützen schiessen mit der persönlichen Armeewaffe) wird das Schiessen von einem Volkssport zu einer elitären Sportart. Dies heisst auch: keine Jungschützenkurse, kein Eidgenössisches Feldschiessen, keine eidgenössischen und kantonalen Schützenfeste mehr.

Die Initiative zielt auf die Abschaffung der Armee. In einer Milizarmee muss jeder Bürger seine persönliche Waffe besitzen. Der Bürger geht auch sorgfältiger mit seiner teuren Waffe um, da er für sie selbst verantwortlich ist. Die Waffe ist ein Symbol des Vertrauens zwischen dem Staat und dem Bürger.

Die Kantone führen bereits heute eigene, miteinander gut vernetzte Waffenregister. Bei Annahme der Initiative rechnet der Bund mit sich jährlich wiederkehrenden Kosten von über elf Millionen Franken für die Errichtung und Betreibung eines nationalen Registers und die Rücknahme und Einlagerungslogistik von Armeewaffen.

Die Schätzung von 2.3 Millionen Schusswaffen, die in Schweizer Haushalten vorhanden sein sollen – beinhaltet nicht diejenigen ausländischer Waffenbesitzer, die absolut illegal eine Schusswaffe besitzen und auch nicht im Traum daran denken, die Waffe registrieren zu lassen. Diese Waffen sind statistisch nicht erfassbar, nicht mal abschätzbar, machen aber mit Sicherheit den grössten Teil der Waffen aus. Sie sind dann im Schwarzmarkt zu haben. 

Wir sollten zu unserer Milizarmee Sorge tragen. Niemand käme auf die Idee, die Feuerwehr abzuschaffen, nur weil es glücklicherweise bei uns lange keinen Grossbrand mehr gegeben hat.

Darum setzen wir ein klares Zeichen und stimmen klar Nein zur Entwaffnung des Schweizer Volkes.

Bruno W.Oess  
SVP-Kantonsrat, Balsthal