SVP-Ortsparteien im Thal-Gäu

16.09.2010

Nein!!! zu Schliessung der Klinik Allerheiligenberg

Wie viele Volksabstimmungen braucht es noch, bis der Volkswille gebrochen wird und es so heraus kommt, wie es die Oberen in Solothurn haben wollen? Kein Wunder gehen immer weniger Stimmbürger an die Urne. Kostenprobleme der Solothurner Spitäler AG (soH) auf diese Weise zu bearbeiten ist eine Schande. Da meint die Zürcher Verwaltungsratspräsidentin der soH, Verena Diener, mit einem Zückerchen von 1% Steuerreduktion seien die Stimmbürger zu beeinflussen. Jahrelang haben wir 1% Steuern mehr bezahlt, damit der Berg bleibt. Weil die Stimmbürger es so wollten!

Statt „Schliessung des Allerheiligenbergs“ benutzen die scheinheiligen Verantwortlichen einfach das elegantere Wortgebilde „Transfer des Leistungsangebotes!“ Transfer in ein überdimensioniertes Spital Olten. Mit Interesse habe ich einen Leserbrief über Pro und Contra gelesen. Bravo Ruedi Studer, Bürgergemeindepräsident von Hägendorf. Ich stimme ihm vollumfänglich zu. Es braucht keine höhere Mathematik. Ich bin überzeugt, dass ein Langzeit-Pflegeplatz auf dem AHB wesentlich weniger kostet, als dies im Spital Olten der Fall sein würde. Und für die Patienten ist der Ausblick in die Natur erst noch schöner als der Blick vom Kantonsspital Olten auf irgendwelche Plattenbau-Siedlungen. Zudem beschleunigt die Ruhe auf dem Allerheiligenberg die Genesung.

Solothurner Stimmberechtigte – legen wir gemeinsam ein deutliches NEIN zum „Transfer des Leistungsangebots der Klinik Allerheiligenberg“ in die Urne.

Bruno W.Oess
SVP-Kantonsrat, Balsthal