SVP-Ortsparteien im Thal-Gäu

10.05.2010

Familieninitiative und die Volkswahl des Bundesrates

brachten Stimmbürger in Schwung und an den Stand.

Am Samstagvormittag, zur besten Geschäftszeit, bot die SVP Balsthal den Stimmbürgern die Möglichkeit, sich am Stand über zwei hängige Initiativen informieren zu lassen. Sie wollten mit Ihrer Unterschrift mithelfen, dass endlich das Volk und nicht das Parlament für unser Land so wichtige Themen befinden kann.

Bereits einige Tage vorher war die Standaktion durch Inserate und viele persönliche Rundschreiben der Parteipräsidentin angekündigt worden. Das Interesse war überwältigend. Nicht nur Eltern, sondern auch Grosseltern und junge Paare, gar junge Frauen alleine kamen an den Stand und liessen sich von den Vorstandsmitgliedern, Gemeinderat Georg Rütti, sowie Kantonsrat Bruno Oess über die beiden Initiativen orientieren.

Die Familieninitiative brachte Stimmberechtigte aus dem ganzen Thal an den Tresen zum Unterschreiben. Bei vielen musste gar nichts erklärt werden. Sie fanden es empörend und ungerecht, dass Mütter, welche Ihre Kinder zu Hause liebevoll betreuen und erziehen keine Steuerabzüge für Ihre Kinder machen könnten.

Darum die Initiativforderung: Eltern, die Ihre Kinder selber betreuen, muss für die Kinderbetreuung mindestens ein gleich hoher Steuerabzug gewährt werden wie Eltern, welche ihre Kinder fremd betreuen lassen.

Die zweite Initiative, Volkswahl des Bundesrates, fand bei sehr vielen Anwesenden Zustimmung. In allen Kantonen wird die Regierung vom Volk gewählt. Dies hat sich bewährt. Nur auf Bundesebene dürfen die Stimmbürger bislang nicht mitreden. Die Initiative für die Volkswahl des Bundesrates schliesst diese Lücke im direktdemokratischen System der Schweiz. Die Initiative für die Volkswahl des Bundesrates führt zu einer Erweiterung der Volksrechte. Alle Bürgerinnen und Bürger haben künftig die Möglichkeit, die Landesregierung direkt mit ihrer Stimme zu wählen. So wird die direkte Demokratie gestärkt. Die Anwesenheit von Kantonalpräsident Heinz Müller und Kantonsrätin Colette Adam rundete den gut organisierten Anlass ab und sie freuten sich über die grosse Anzahl unterschriebenen Initiativbögen. Für die Anwesenden gab es noch einen Muttertags-Apéro. (BOB)